Manuela K.

Hallo Günther,

ich schreibe heute erst, weil ich gestern keine Lust mehr hatte. Ich war mit den Gedanken so beschäftigt.
Als ich Deine Praxis verlies, unten die Tür öffnete, kam mir ein Duft von guter Luft, ein Duft von Frei sein und der Essensduft aus der Gaststätte Zadar entgegen, der mich total verführte. Ich dachte, so jetzt geh ich zum Essen, bevor ich ans Rauchen denke.
Die Fahrt nach Hause (auf der wir ja sonst schon gut 2 Zigaretten rauchen) immer noch kein Verlangen. So! Zuhause angekommen, das Gehirn rattert und rattert. Toni hat sich gechillt auf die Couch gelegt, während ich im Kreis lief, bis ich mir die erste wieder ansteckte. Du hast scheinbar meinen Teufel nicht ertränkt, sondern der schwimmt immer noch im Karlsfelder See herum. Aber die Gedanken kreisen. Die Zigaretten schmecken aber nicht mehr und ich schäme mich, dass ich es nicht sofort geschafft habe. Toni hat bis heute noch keine Zigarette angefasst und er versucht es auch mir klar zu machen, dass es auch ohne geht.

Liebe Grüße

Manuela

13.06.2012

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